Pünktlich zum 100. Geburtstag von Rosemarie Neumann ist das Buch „Was ich Dir, oh Herr, mit 100 noch sagen will. Interreligiöse Gespräche mit Gott“ erschienen, das sie gemeinsam mit Prof. Dr. Mouhanad Khorchide geschrieben hat.
Rosemarie Neumann ist noch im hohen Alter am interreligiösen Dialog sehr interessiert. Sie fand in dem muslimischen Theologen Mouhanad Khorchide einen interessanten Gesprächspartner, mit dem sie sich über den Glauben, die Rolle der Religion im Leben der Menschen und über die Bedeutung religiöser Institutionen austauschen konnte. In ihren Gesprächen ging es den beiden vor allem um das heute verloren gegangene Bild eines liebenden und barmherzigen Gottes. – Eines Tages fragte Khorchide: „Möchtest du, liebe Rosemarie, die vielen Gespräche, die du regelmäßig mit Gott führst, nicht zu Papier bringen?“ Frau Neumann zögerte keine Sekunde. Die Gedanken sprudelten nur so aus ihr heraus. Gedanken, die in fast zehn Jahrzehnten gereift sind. Das Ergebnis dieses Nachdenkens, Diskutierens und Haderns mit Gott ist in diesem Buch festgehalten und nachzulesen.
Rosemarie Neumann (1923) war Lehrerin und Konrektorin an der St. Georg Schule in Vilshofen und engagiert sich seit vielen Jahren sowohl im interreligiösen Dialog als auch in der Flüchtlingshilfe. Sie hat den Zweiten Weltkrieg hautnah miterlebt und kennt die unterschiedlichen und manchmal auch widersprüchlichen Facetten des Menschseins und hat in ihren Gesprächen mit Gott viel Spannendes zu erzählen.
Mouhanad Khorchide (1971) ist muslimischer Theologe und Professor für islamische Religionspädagogik an der Universität Münster. Er wird bei der Veranstaltung online zugeschaltet.

