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Gehorsam dem Hirten folgen oder gemeinsam als Volk Gottes auf dem Weg? Wie sich das 1. Vatikanische Konzil bis in die Gegenwart der Kirche auswirkt

Vortrag

Do 30.03.2023, 19.30 Uhr
Ort: Tiefenbach, Pfarrheim, Hochstiftsweg 1a, 94113 Tiefenbach
Mitveranstalter: Pfarrverband

Im 19. Jahrhundert erlebte die katholische Kirche bis dahin nicht vorstellbare Katastrophen: die französische Revolution, Verfolgung von Priestern, Auflösung des Kirchenvermögens, Verschleppung des Papstes, Besetzung des Kirchenstaates sowie all die geistigen Aufbrüche bis hin zu Marxismus und Ächtung der Religion als Opium des Volkes. Die Antwort der katholischen Kirche war Rückzug in die sichere Burg des päpstlichen Lehramts, das als unverrückbarer Fels gegen den Ansturm der Irrtümer der Zeit gesehen wurde. Im 1. Vatikanischen Konzil 1870 wurde die Unfehlbarkeit des päpstlichen Lehramts definiert. Es folgten viele Jahrzehnte, in denen der Kampf gegen die Moderne als wichtigste Aufgabe der Kirche erschien. Erst mit dem 2. Vatikanischen Konzil, das 1962 eröffnet wurde, änderte sich diese Abwehrhaltung. Wieviel von der alten Feindseligkeit gegenüber der modernen Welt und wieviel blinder Papstgehorsam trotzdem noch bis in die Gegenwart hereinwirken und das Erscheinungsbild der katholischen Kirche prägen, möchte dieser Vortrag aufzeigen.

Referent: Dr. Werner Konrad, Pfarrer von St. Augustinus Viechtach, promoviert in Bibelwissenschaften

Referent

Pfarrer Dr. Werner Konrad

Kosten

freiwilliger Kostenbeitrag erbeten

Hinweis

Eine Veranstaltung im Rahmen der Jubiläumsaktion "50 Jahre KEB in Stadt und Landkreis Passau e.V."

Anmeldung

nicht erforderlich

Katholische Erwachsenenbildung in Stadt und Landkreis Passau e. V.

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