Die Katholische Erwachsenenbildung lädt herzlich zu einer besonderen Führung an der Kriegsgräberstätte in Hofkirchen ein.
Willi Wagenpfeil, ehemaliger Bürgermeister von Hofkirchen und Kreisvorsitzender des Sozialverband VDK, berichtet über die Entstehung und Bedeutung dieser Gedenkstätte.
Die Kriegsgräberstätte in Hofkirchen ist ein Ort des Erinnerns und Mahnens. Jährlich findet dort am Volkstrauertag – in diesem Jahr am 16. November – eine Gedenkveranstaltung für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft statt.
Herr Wagenpfeil wird im Rahmen der Führung auch über die historischen Hintergründe informieren, die in den vergangenen Jahren verstärkt in den öffentlichen Fokus gerückt sind: So wurde bekannt, dass unter den hier Bestatteten auch ehemalige SS-Angehörige sind.In Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Pocking wurde daraufhin ein Biografie-Projekt initiiert, das sich mit den Lebenswegen einiger hier Bestatteten auseinandersetzt.
Herr Wagenpfeil wird über dieses Projekt berichten und die Einordnung der Gedenkstätte in den größeren historischen und gesellschaftlichen Kontext erläutern.
Geplant ist auch, dass die Zeitzeugin Rosemarie Neumann von ihren Erlebnissen berichtet. Ihre Kollegin, Hannelore Lachmann, ist auf der Kriegsgräberstätte bestattet.


